Apollon-Tours

Lust auf Meer, wir stellen uns vor!

Lust auf Meer

 

Die Vielfalt der skandinavischen Schären entdecken, die Adriaküste entlang schippern oder einsame Traumstrände in der Karibik ansteuern – ein Traum für alle, die sich dem Zauber der Meere nicht entziehen können. Dennis Kuhlbars-Zachow hat gemeinsam mit seinem Freund und Arbeitskollegen Sven Steckhan diesen Zauber selbst erlebt. Darüber hinaus sind die zwei begeisterte Wassersportler, die vom Segeln über Surfen bis hin zum Kitesurfen alles lieben, was mit Wind und Wellen zu tun hat. „Irgendwann haben wir gemerkt, wie sehr uns die Freiheit auf dem Meer und diese vielfältigen Entdeckungen und Eindrücke, die man beim Segeln gewinnen kann, in unserem „normalen“ Leben fehlen. Deshalb haben wir nach einer Möglichkeit gesucht, unseren Traum zu leben und uns eine Existenz aufzubauen, die dem so nahe wie möglich kommt“, sagt Kuhlbars-Zachow. Lange haben die beiden gesucht und verschiedene Möglichkeiten abgewogen, bis ihnen der Zufall zu Hilfe kam: Der Besitzer der Apollon-Tours, eines 1983 gegründeten Yachtcharter-Unternehmens, suchte geeignete Nachfolger, die sein Lebenswerk weiterführen könnten. Der leidenschaftliche Segler war, ebenso wie sein Unternehmen, ein wenig in die Jahre gekommen, wie Sven Steckhan erzählt: „Er ist schon über 80 und auch viele seiner Stammkunden sind in einem gesetzten Alter. Dennis und mir war aber klar, dass wir hier eine solide Basis für einen Neuaufbau vorgefunden haben.“ Und der hat sich dann, mit allen nötigen Vorarbeiten und Prüfungen bis hin zum Aufstellen eines detaillierten Businessplanes und eines zeitgemäßen Auftritts im Internet, über mehr als ein Jahr hingezogen. „Wir lieben zwar das Abenteuer auf See, aber wir sind keine Abenteurer. Es war uns von vornherein klar, dass wir uns nur auf diese Sache einlassen können, wenn sie Hand und Fuß hat und uns und unseren Familien auch wirtschaftlich eine vernünftige Perspektive bieten kann“, betonen die Jungunternehmer.

 

Lust auf Meer

 

Dennis Kuhlbars-Zachow und Sven Steckhan sind beide Fachbereichsleiter im Automobilsektor gewesen. Von daher haben sie gelernt, Dinge von Grund auf zu analysieren, gründlich zu planen und exakte Vorstellungen zu entwickeln. Jetzt wollen sie Träume wahr machen – und beileibe nicht nur die eigenen, wie Kuhlbars-Zachow erklärt. „Es gibt so viele großartige Möglichkeiten, die Welt jenseits von Massentourismus und Standardprogrammen zu entdecken. Wer einmal auf einer Segel- oder Motoryacht einsame Strände oder wundervolle Häfen in fremden Ländern angesteuert hat, der lernt fremde Menschen und Kulturen ganz anders kennen und schätzen. Dafür muss man kein Segler sein und kein Kapitän, denn auf den Schiffen, die wir im Programm haben, gibt es gut ausgebildete Mannschaften, die sich um alles Seemännische und um die Betreuung der Gäste kümmern. Wie auf einem Kreuzfahrtschiff, nur individueller und mit einem Bruchteil der Menschen an Bord.“ Da sei es auch schon einmal möglich, die Route spontan zu ändern, beispielsweise für ein Barbecue an einem einsamen Strand oder für einen verlängerten Aufenthalt in einem besonders interessanten Hafen. Das hört sich nach purem Luxus und hohen Preisen an, sollte man meinen, doch da widerspricht der frischgebackene Reiseunternehmer Steckhan: „Es kommt natürlich darauf an, was man möchte: Wer einen Schoner oder eine Hochseeyacht ganz für sich allein haben will, der zahlt für das Gesamtpaket. Aber das ist ja in der Regel nicht der Fall – auf so einem Boot ist man nicht allein und dann relativiert sich der Preis und entspricht einem normalen Urlaub, den man sonst in jedem x-beliebigen Reisebüro buchen kann.“ Alles andere als „normal“ sollen aber die Touren sein, die von den beiden Freunden und Geschäftspartnern angeboten werden. Und auch für Familien erschwinglich – da sind sich die Chefs der Apollon-Tours, die selbst Familienväter sind, absolut einig

Quellenangabe/ Interview für das Wirtschaftsforum © Gerd Reckow für meine-region.de